Die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des eigenen Hauses ist momentan im Trend und immer mehr Hausbesitzer beschäftigen sich mit dem Gedanken, eine Photovoltaikanlage für die Gewinnung von eigenem Strom zu erwerben. Die Erträge, die bei dem Betrieb einer Photovoltaikanlage entstehen, werden in das allgemeine Stromnetz eingespeist und man erhält dafür eine entsprechende Vergütung (zur Zeit 49,21 ct/kWh).
Versicherungsexperten warnen allerdings davor, dass es sich beim Einspeisen in das Netz eines Stromversorgers grundsätzlich um eine unternehmerische Tätigkeit handelt. Dies wird in der Regel nicht ausreichend durch eine bestehende Grundbesitzerhaftpflichtversicherung oder Privathaftpflichtversicherung abgedeckt.
Sicherlich ist das Risiko, dass eine Photovoltaikanlage einem Dritten einen Schaden zufügt eher gering, wenn dies jedoch passiert kann dieser Schaden umso höher sein. So können sich zum Beispiel Teile der Photovoltaikanlage lösen und Autos beschädigen oder sogar Menschen verletzen. Außerdem kann es zu Schäden an der Versorgungsanlage des Stromversorgers kommen.
Bevor man daher eine Photovoltaikanlage in Betrieb nimmt, sollte man auf jeden Fall Rücksprache bei seinem Versicherer halten, in wie weit Versicherungsschutz besteht. Ist dies nicht der Fall ist der Abschluss einer Betreiberhaftpflichtversicherung auf jeden Fall ratsam.
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19.12.2007
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Über mich
- Horst Kress
- Freigericht, Hessen, Germany
- Betreiber einer Photovoltaikanlage
